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Vorab Wichtiges zur Zucht:

Aus wiederholtem Anlaß möchte ich an dieser Stelle etwas zur Katzenzucht sagen.

Ich distanziere mich ausdrücklich von den scheinbar gängigen Praktiken der Katzenzucht, weibliche Katzen bereits im Alter von 12 oder gar 10 Monaten decken zu lassen.
Eine Katze ist in diesem Alter nicht einmal ansatzweise ausgewachsen.
Sie benötigt genug Zeit, um erst einmal selbst "fertig " zu werden. Frühestens im Alter von 18 Monaten sollte eine Katze das erste Mal gedeckt werden, ich selbst warte damit bis zum Alter von ca. 2 Jahren.
Erst dann besitzt die Katze die nötige Konstitution und verfügt körperlich über genug Reserven und ist auch in der Lage, mit der Mutterrolle fertig zu werden.

Warum geben die Züchter ihren Tieren nicht die notwendige Zeit? Warum muss es auf Kosten der Katzen immer nur schnell voran gehen? Warum müssen die Katzen frühestmöglich Babies "produzieren" ??
Es macht mich unglaublich traurig, diese Erfahrungen gesammelt zu haben, die meine Katzen, die ich in "seriöse" Hände gegeben zu haben glaubte, bezahlen mussten.

Da ich meinen Katzenkindern ein solches Schicksal ersparen möchte, werde ich in Zukunft keine Tiere mehr in die Zucht abgeben.

 

Haltung und Ernährung

Thaikatzen sind ausgesprochen sozial. Sie suchen den Kontakt zu anderen Katzen genauso wie zu ihren Menschen.
Selten treffe ich mal eine allein an. Sie brauchen ab und an Gelegenheit, sich zurückziehen zu können, aber für eine Einzelhaltung ist diese Rasse definitiv nicht geeignet.
Wer sich für eine Thaikatze entscheidet, sollte ihr daher mindestens einen Spielgefährten bieten können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um die gleiche Rasse handelt. Am einfachsten funktioniert die Eingewöhnung im neuen Heim allerdings, wenn es sich um Wurfgeschwister handelt.
Die Traditionelle Siamkatze besitzt zwar ein kurzes Fell ohne Unterwolle, ist aber dennoch sehr robust und genießt es, zu jeder Jahreszeit  Zugang ins Freie zu haben. Meinen Katzen steht ein mit einem Katzennetz gesichertes Stück Garten mit Terrasse sowie ein ebenso gesicherter Balkon zur Verfügung.

Zur Ernährung:

Katzen sind Fleischfresser!

Sie sind auf hochwertige tierische Proteine angewiesen. Zur Herstellung von Fertigfutter werden jedoch viele pflanzliche Rohstoffe verwendet und vor allem in vielen Trockenfuttern ist der Anteil an Kohlehydraten viel zu hoch.
Ein Beutetier besteht zu ca.70% aus Wasser, 14% Protein, 10% Fett und 1-2% Kohlenhydraten. Der Rest sind Mineralstoffe und Ballaststoffe aus Haaren und Knochen.
In der natürlichen Nahrung der Katze sind also 50% der Nährstoffe Proteine!
Feuchtfutter kommt dieser Zusammensetzung recht nahe, aber gerade beim Trockenfutter sollten Sie auf die Inhaltsstoffe achten!

Rechnen Sie mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 10% im Trockenfutter, so liegt der relative Anteil an Nährstoffen bei 42% Protein, 30% Fett und 3-6% Kohlenhydraten.

Ich füttere, wenn überhaupt Trockenfutter, ausschließlich "Power of Nature" - Natural Cat ("Fee´s favorite") bzw. Meadowland Mix, was in seiner Zusammensetzung relativ nah an die natürliche Nahrung heranreicht. Grundsätzlich ist Trockenfutter allerdings nur mal eine seltene Ausnahme auf dem Speiseplan.

Meine Katzen bekommen täglich Rohfutter, hauptsächlich Geflügel. Besonders beliebt sind Hühnerhälse / Hühnerklein zum Knabbern sowie Herzen und Pferdefleisch. Ergänzend gibt es auch mal Nassfutter oder Thunfisch.
Dass Sie Ihre Katzen genauso ausgewogen und gesund ernähren können, ist nicht kompliziert. Wenn Sie im Netz stöbern, finden Sie eine Menge guter Seiten die sich mit dem Thema B.A.R.F. beschäftigen. Bei mir gibt es abwechselnd Fleisch mit Knochen, die mitgefressen werden, was die Katzen mit Calcium und anderen Mineralstoffen versorgt, und Innereien, wie Herzen und Leber, in denen wichtige Vitamine (Taurin!) enthalten sind.
Geflügelknochen splittern roh nicht, keine Sorge. Keime können Sie durch vorheriges Einfrieren abtöten.
Ich wolfe die Mahlzeiten nicht, denn nur so werden Zähne und Muskeln trainiert und sowohl Zahnstein als auch lockeren Zähnen vorgebeugt, die durch das weiche Dosenfutter oder das mehlige Trockenfutter überhaupt erst gefördert werden.
Ich möchte mich an dieser Stelle nicht über die Tierfutterindustrie auslassen, die den gutgläubigen Tierfreunden und ihren Haustieren all die Zivilisationskrankheiten beschert hat: Diabetes, Nierenprobleme, Krebs, Zahnprobleme. Das würde hier zu weit führen.
Wer gern mehr Informationen über gesunde Katzenernährung oder hilfreiche Tips haben möchte, kann sich gern an mich wenden.
Hier eine Übersicht zu dem, was meine Katzen mögen und was Sie Ihren Katzen roh verfüttern können: 

Huhn, Ente: alle Teile in Stücken, Hals, Flügel, Hühnerklein, Brustfleisch, Herzen (Taurinlieferant), Mägen, Leber (max.1xpro Woche)

Eintagsküken: nicht gerade schön, aber unglaublich lecker und gesund, Juris Rekord liegt bei 3,5 auf einmal ;-)

Pute: Fleisch in Stücken, Hals in Stücken zum Abknabbern, Herzen, Mägen, Leber in Stücken

Kaninchen, Lamm, Pferd, seltener Rind (wenn dann Fleisch in Stücken, Hackfleisch wird nicht gut vertragen), Fisch (auch mal Dosenfisch)´, Wild (ausser Wildschwein) und Hase, aber nicht soo gern, können Sie aber versuchen.

Schweinefleisch bekommen meine Katzen nicht. Wenn überhaupt, dann sollte es niemals roh gegeben werden, da es den für Katzen tödlichen Aujetzki - Virus enthalten kann.

Machen auch Sie sich die Mühe, sich von der bequemen Fertigfutterlüge zu lösen. Ihre Katzen werden es Ihnen mit Vitalität und Gesundheit, glänzendem Fell und muskulösem Körper danken.
Meine Ältesten sind jetzt 12 Jahre alt, topfit, und bisher war niemand wirklich krank!